Wildlife & Natur

Tiere und Pflanzen auf Kambaku

Kambakus Tierwelt

Das Kambaku Game Reserve ist das Habitat zahlreicher Tiere und Pflanzen des südlichen Afrikas. Fast alle afrikanischen Antilopenarten, darunter Impala, Gnu, Kudu und Elen, sowie auch Namibias Wappentier, der Oryx, leben hier. Sie teilen sich die Busch- und Baumsavanne mit Giraffen und Zebras, Warzen- und Stachelschweinen, Ameisenbären und anderen Kleinsäugern. Leoparde und Geparde und andere Wildkatzen, Hyänen, Schakale und Löffelhunde halten mit ihren Raubzügen die Populationen in Schach. Daneben gibt es eine Vielzahl von Reptilien auf Kambaku, wie Chamäleone, Leguane und Schlangen, aber auch Strauße, Adler und Geier, Tokos, Weber- und und unzählige Singvögel sowie eine große Zahl an Insekten (darunter Skorpione und Spinnen, aber auch sehr hübsche Vertreter wie Schmetterlinge, Libellen und Gottesanbeterinnen).

Von den Big Five, den von Großwildjägern gefürchtetsten Tieren Afrikas, sind auf Kambaku nur Leoparden heimisch. So ist es möglich, dass Sie auch alleine, mit dem Mountainbike oder zu Fuß unser Wildreservat erkunden können. Im Etosha Nationalpark, nur 2 Stunden Fahrt entfernt, suchen wir mit Ihnen nach Löwen, Elefanten und Nashörnern. Büffel finden Sie in unmittelbarer Nähe auf dem Waterberg sowie in Namibia in der Caprivi.

Kambakus Pflanzen

Kambakus Vegetation ist geprägt von Büschen und Bäumen. Was wir liebevoll Buschsavanne nennen, ist vegetationstypologisch eine Dornstrauchsavanne im Übergang zwischen der ariden und tropischen Klimazone. In der Regenzeit, wenn in Europa Winter herrscht, kommt es hier zu teilweise heftigen Niederschlägen, die Kambaku aufblühen und ergrünen lassen. Eine wichtige Phase für die Tiere, die oft nur jetzt ausreichend Nahrung für ihre Jungen finden. Im namibischen Winter, wenn in Europa Sommer ist, ist es trocken. Dann erhält Kambaku wieder die für Afrika typische gelblich-rote Färbung.

Durch die Trockenheit und Hitze kommt es in unseren Breiten auch zu Buschfeuern. Die meisten lassen sich gut kontrollieren und bedrohen das Kambaku Reserve nur selten ernsthaft. Manche Brände dürfen unter wachsamen Augen auch bewusst eine Weile brennen. Sie sind wichtig für das Ökosystem: Bäume und Büsche sterben ab, tote Pflanzenteile verbrennen und der Boden erhält wichtige Nährstoffe. Dieser Prozess begünstigt vor allem das Wachstum von Gräsern, die Futtergrundlage für viele Wildtiere der Savanne. Um unkontrollierbaren Feuern vorzubeugen und die Brandgefahr im Bereich unserer Unterkünfte und Bewirtschaftungsflächen gering zu halten, lichten auf Kambaku regelmäßig professionelle Bushkapper das Unterholz.