Ecosystem Management

In Harmony with Nature

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At Kambaku we intend to live up to the requirements of sustainable hospitality and farming standards at all times. In addition to everyday actions like the economical use of water and energy, waste sorting and harvesting the fruits and vegetables from our own organic cultivation, we put a focus on eco-friendly tourism and safari travel offers. Activities like bush walks, horseback riding safaris, mountain bike tours or the Ranger's Patrol allow our guests to meet Namibia's savannah in an eco-friendly yet adventurous manner. The coordination of shuttles and transfers, communal meals and small group tours offer memorable experiences, use the available resources more efficiently and thus reduce the overall eco-footprint.

THE UNEP EMU PROJECT

In order to professionalize our strategy, preserve Kambaku as a habitat and keep it healty for all manifold hospitality and safari travel offers we joined the Ecosystem Management Understanding Programme (EMU™). This process draws on the collective knowledge and experience of the landholder, and maps it on to a Landsat image. The process identifies drivers of change in the landscape and highlights the connectedness of factors traditionally viewed in isolation. The source of a problem may be found to be some distance from its known manifestation.

Read more about EMU:      EMU leaflet (PDF)    

The programme serves to understand the function of local ecosystems. By disclosing (negative) impacts of our everyday actions it encourages all of us to carefully use natural resources and to pay more attention to environmental protection. As a project partner, Kambaku gains scientific support and assistance in the documentation of effects of the hospitality and safari business and in the education of employees. Kambaku also receives support in remedying the losses that conventional cattle farming left in this sensitive ecosystem using up-to-date actions.

 

  

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Bereits 2011 stellten uns Prof. Walter Schact (Universität Nebraska), Dr. Ibo Zimmermann (Polytechnic of Namibia) und Dr. Hugh Pringle (EMU) das EMU Projekt vor. Seitdem wurde von allen Seiten an einem vorausschauenden und anpassungsfähigen Masterplan für Kambaku gearbeitet. Detaillierte Unterlagen, darunter Habitatkarten mit Angaben zur Vegetation und Anzahl von Tieren und Arten, Fotografien und Luftaufnahmen sowie die Beschreibung des Wildgebiets hinsichtlich seiner Geomorphologie, Bodenbeschaffenheit und Vegetationsstruktur, bilden die Basis eines langfristigen Monitorings. Änderungen werden durch regelmäßige Kartierungen und Zählungen protokolliert und im EMU Team besprochen. Mit der frühzeitigen Erfassung von Veränderungen und der Diskussion möglicher Konsequenzen geplanter Projekte und Angebote sollen Entscheidungen zukünftig auch im Sinne einer optimalen Ökobilanz getroffen werden.

Ein Augenmerk liegt auf der internen Vernetzung von Kambaku als Gastbetrieb, Arbeit- und Wohnungsgeber im Sinne eines ganzheitlichen Teil des Ökosystems. So werden Untersuchungen über die umweltbezogenen Aus- und Wechselwirkungen geführt, die von der Lodge, dem Camp, dem Wildlife Guiding, Reitsafaris, Jagen, dem Kambaku Hospitality College usw. ausgehen. Mitarbeiter und Gäste sollen in die Lage versetzt werden, so wenig belastend und so förderlich wie möglich Kambaku zu erleben. Orte wie Wasserstellen, die für die Natur, die Wildtierbeobachtung aber auch die Hege von Bedeutung sind, erhalten besondere Beachtung. Zeigen sich hier Veränderungen oder ist für solche Plätze ein Umbau geplant, sollen die EMU Erkenntnisse zur Entscheidungsfindung herangezogen werden. Ein weiteres Ziel ist die Erarbeitung neuer Reiseangebote, die den Gast aktiv an der Gestaltung und dem Erhalt eines gesunden Wildgebiets beteiligen.

   

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Neben der regelmäßigen Entnahme von Bodenproben, dem Kartieren von Pflanzen, der Dokumentation von Plätzen mittels Fotos, Informationen und Vermessungen und dem EMU Level 1 Landscape Monitoring, gehören auch eine GIS-basierte Digitalisierung der Informationen, der (Wieder-)Aufbau von Wegen sowie das Erstellen einer Artenschutzliste mit der Benennung besonders bedrohter oder erhaltenswerter Tier- und Pflanzenarten und Orte im Reservat zu den Projektbausteinen. Ein Newsletter hält die Mitarbeiter über alle Maßnahmen und Ergebnisse auf dem Laufenden. Für Gäste soll es eine Broschüre geben, die unsere EMU Bemühungen vorstellt und Kambakus Ziele beschreibt.